Katrin

Meine Erfahrung bezieht sich auf eine Therapie einer Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie hat eine mehrjährige und sehr intensive Ausbildung zum systemischen Therapeuten gemacht, welche auch Ärzte, Psychotherapeuten, Soziologen etc. machen und viel Eigenerfahrung beinhaltete. Diese Ausbildung ist auch vom DGSF, dem Fachverband systemischer Therapie, anerkannt und zertifiziert. Es ist demnach exakt der gleiche Wissensstand wie ein Arzt oder approbierter Therapeut, der diese Ausbildung gemacht hat.


Mir persönlich hat die Behandlung sehr gut geholfen bei Erschöpfungsdepression und Panikattacken und mich wieder gesund gemacht. Ich habe persönlich den direkten Vergleich zu einer tiefenpsychologischen Therapie durch eine approbierte Psychologin und meine Erfahrung ist, dass die Heilpraktikerin für Psychotherapie ihre Arbeit sehr viel verantwortungsvoller und effektiver gestaltet hat, als die Psychotherapeutin. Die Fortschritte waren deutlicher und schneller und auch die Zuwendung zu mir und meinen Themen habe ich als deutlich besser erfahren. Die Heilpraktiker hat immer gewusst, was ich in den letzten Stunden gesagt habe, die Therapeutin leider überhaupt nicht. Dass ich Dinge 5-8 Mal erneut erzählen musste, weil sie keine Erinnerung mehr daran hatte, war keine Seltenheit, was ich als nicht zielführend oder hilfreich empfand. Zudem ist die Zeit von 40-50 Minuten für eine Stunde, welche von der Krankenkasse vorgesehen ist, viel zu kurz für mein Empfinden, da ich oft dann erst an dem Punkt war, an dem es sinnvoll gewesen wäre, weiter zu machen. Aufgrund der extern geregelten Stundenbestimmungen mussten wir dann jedoch abbrechen und ich fühlte mich oft wie am Fließband abgefertigt. Das ist meiner Erfahrung nach nicht sehr hilfreich, wenn es um tiefe Themen geht und kann durchaus Schäden hinterlassen. Die Heilpraktikerin für Psychotherapie hat sich dem gegenüber immer genügend Zeit genommen, um mich nicht in einem schlechten Zustand gehen zu lassen, was so wichtig ist in meinem Empfinden, um nicht in tiefen Themen stecken zu bleiben, weil tiefe Wunden zwar angerissen werden, aber letztlich keine Zeit zur Behandlung bleibt! Und da ich beim nächsten Mal ja alles wieder neu erzählen musste, ist eine Weiterarbeit in der folgenden Stunde auch schwer gewesen, da die Zeit durch das wiederholter Schildern der Umstände verstrich und letztlich kein Weiterkommen möglich war.
Ich würde jederzeit wieder zu einer Heilpraktikerin gehen, da dies meiner Erfahrung nach bessere Erfolge erzielt - vorausgesetzt natürlich, dass die Ausbildung dementsprechend gut und fachlich gut ist.
Ich möchte gerne noch einen anderen Erfahrungsbericht anfügen.


Mein ehemaliger Lebensgefährte hatte vor einigen Jahren einen Unfall, durch welchen er Querschnittsgelähmt wurde. Als sehr sportlicher Mensch, der zudem selbständig in einem körperlich anstrengenden Beruf gearbeitet hat, war dies ein riesiger Schlag. Diese Zeit war für ihn und mich sehr herausfordernd und er hatte sehr große Schwierigkeiten, sich in die neue Situation einzufügen und wieder neuen Lebensmut zu finden. Er hat sich damals, nachdem er extrem schlechte Erfahrungen mit den Psychotherapeuten in Kliniken gemacht hat, welche sich nur um Fragebögen kümmerten, kaum Zeit für Gespräche hatten, null Empathie zeigten und schließlich Tabletten verschreiben wollten, ohne sich dafür zu interessieren, wie es ihm wirklich geht, ebenso entschieden, sich von einer gut ausgebildeten Heilpraktikerin für Psychotherapie begleiten zu lassen. Er ist das beste Beispiel, wie gute Therapie wirkt und dass es nicht darauf ankommt, welche Ausbildung jemand hat, sondern auf seine fachliche und auch menschliche Eignung. Er hat sich sehr positiv verändert und seine Situation angenommen durch die Therapie. Ohne diesen Schritt würde er vermutlich heute nicht mehr leben. Das Abfertigen der Patienten durch approbierte Psychotherapeuten war auch hier stark spürbar und hatte meinem Empfinden nach weder etwas mit fachlicher noch menschlicher Eignung zu tun. Gerade, wenn man sich in solch einer Situation befindet, ist es extrem wichtig, das Gefühl zu haben, man ist nicht nur eine Nummer, die schnell abgefertigt werden muss, sondern ernst genommen zu werden in dem, was einen umtreibt. Dies war aus meiner Sicht eher schädlich als förderlich für ihn damals.
Ich habe auch von vielen Menschen bereits gehört, dass ihre Erfahrungen ähnlich waren und die Therapie durch einen Heilpraktiker deutlich besser, schneller und nachhaltiger wirksam war, als die vorherige Therapie, welche zum Teil Jahre dauerte, ohne wirklich etwas zu verbessern.


Von dem her bin ich absolut dafür, Heilpraktiker weiter praktizieren zu lassen, gerne mit der Auflage einer verbesserten Ausbildung und staatlich anerkannten Fortbildungen. Körper, Geist und Seele gehören zusammen und wirklich wirksam wird es erst, wenn dies berücksichtigt wird. Welcher Arzt macht dies sonst? Die Frage ist für mich eher, ob dies eigentlich gewünscht ist, dass man schnell gesund wird. Denn gesunde Menschen brauchen keine Therapie mehr, egal, ob psychologisch, medikamentös oder andersgeartet.


Ich will meinen Heilpraktiker

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