Martin S.

(Name von der Redaktion geändert) ist 45 Jahre, Diplom-Ingenieur aus Extertal. Seine Geschichte beginnt 2014. Zu der Zeit merkt Martin S., dass irgendetwas mit ihm nicht stimmt. Er fühlt sich niedergedrückt, schwermütig und antriebslos und weiß nicht warum. Als er es nicht mehr aushält und er sein Leben nicht mehr erträgt, sucht er sich Hilfe.


Herr S., an wen haben Sie sich damals zuerst gewendet?
Ich habe mich zunächst an einen Facharzt für Neurologie und Psychiatrie gewendet.

Welche Untersuchungen hat der Arzt durchgeführt?
Der hat meine Gehirnströme gemessen und hat in Gesprächen versucht die Ursache für meine Probleme zu finden. Er ist zu dem Schluss gekommen, dass ich unter einer endogenen Depression leide. Ich fragte nach, wie er auf seine Diagnose komme, seine Antwort war: „Aus meiner langjährigen Erfahrung sehe ich Ihnen das an“.
Das reichte mir aber nicht und ich fragte, wie man das anhand von Untersuchungen belegen könne (z.B. durch einen Bluttest). Seine Antwort war, das könne man nur sehr schwierig nachweisen.

Welche therapeutischen Maßnahmen sind dann erfolgt?
Mir wurden dann Psychopharmaka verschrieben (immer wieder verschiedene). Nichts hat geholfen, mein Zustand wurde immer schlimmer. Dann bin ich in eine Fachklinik für Psychiatrie stationär aufgenommen worden. Dort wurden diverse Tests gemacht (Feststellung des Serotonin-Gehaltes im Blut, Wachtherapie, Psychotherapie…)
Mir wurden weitere Psychopharmaka, Neuroleptika und Ruhigsteller verschrieben. Nach drei Monaten wurde ich entlassen, mir ging es ein wenig besser. Im Alltag wurde dann aber schnell deutlich, dass dieser ganze Medikamentencocktail für mich nicht die richtige Lösung war.

Wie war diese Zeit für Sie?
Mir ging es schlecht. Am schlimmsten war, dass mir nichts geholfen hat. Ich wusste nicht, ob es mir jemals wieder bessergehen würde. War eine schlimme Zeit für mich, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde!

Haben Sie sich von Ihren Ärzten ernst gefühlt genommen?
Doch, das habe ich. Was mich allerdings gestört hat war, dass es keinen eindeutigen Beweis für meine Krankheit gab. „Ich sehe Ihnen das an“, war mir nicht genug!
Auch die Klinik hat mich nicht wesentlich weitergebracht. Mir wurde zu diesem Zeitpunkt langsam klar, welche Macht die Pharmaindustrie in unserem Gesundheitswesen hat!
„Erstmal die Pharmakeule auspacken, woran es liegt, können wir später oder überhaupt nicht klären“!

Hatten diese Maßnahmen Erfolg?
Nein, es ging mir nicht besser. Es war immer noch nicht geklärt was mir fehlt! Die Pharmakeule war keine Lösung für mich!


Wann sind Sie dann das erste Mal zu Ihrer Heilpraktikerin gegangen?
Ich bin dann im Juli 2014 das erste Mal zu meiner Heilpraktikerin gegangen. Zu dieser Zeit habe ich immer noch Psychopharmaka genommen. Die bekamen mir immer schlechter, mir war klar es muss mir anders geholfen werden!!!

Welche Untersuchungen hat die Heilpraktikerin gemacht?
Meine Heilpraktikerin hat eine Anamnese gemacht und im Anschluss mit der Bioresonanztherapie festgestellt, dass etwas mit meinem Hormonhaushalt nicht in Ordnung ist.
Sie riet mir einen Bluttest (Hormontest) beim Urologen zu machen.

Was war das Ergebnis?
Beim Test kam heraus, dass meine Testosteronwerte viel zu niedrig waren. Ich war sehr erstaunt, aber auch erleichtert, dass ich endlich ein greifbares Ergebnis hatte, was vielleicht mit meinen Problemen zusammenhing.
Haben Sie denn, außer den Symptomen, die Sie hatten, irgendwelche Anzeichen bemerkt, die dafür sprechen?
Ich hätte nie damit gerecht. Ich hatte meine Symptome bisher komplett auf die endogene Depression geschoben.

Wie haben Ihr Arzt bzw. der weiterbehandelnde Urologe darauf reagiert?
Mein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie wollte zunächst nicht glauben, dass es da einen Zusammenhang gibt. Er war der festen Überzeugung, dass es ohne Psychopharmaka nicht geht. Ich sagte ihm, dass ich die Psycho-pharmaka sofort von heute auf morgen absetzen werde und nur die Testosteron Behandlung durchführen würde. Wenn das meinen Zustand verbessern würde, konnte ich keine endogene Depression haben (hat er mir auch so bestätigt). Mein Urologe war ebenfalls sehr erstaunt, er hätte auch nicht mit einem solchen Ergebnis gerechnet.

Was ist dann passiert als Sie alle Psychopharmaka abgesetzt und nur noch das Testosteron-Gel genommen haben?
Es wurde nach einer gewissen Wirkphase immer besser, bis sich mein Zustand komplett normalisiert hat.
Wie geht es Ihnen heute?
Seit diesem Zeitpunkt habe ich nie wieder Psychopharmaka genommen. Ich habe keine endogene Depression mehr entwickelt. Muss allerdings das Testogel noch weiter nehmen, da in weiteren Untersuchungen ein Hypogonadismus festgestellt wurde. Die schwere Körperverletzung (durch Medikamente und die Leidenszeit) hätte mir also sehr einfach durch eine kleine Blutuntersuchung erspart werden können!!!

Gehen Sie heute noch zum Arzt?
Ja, ich gehe regelmäßig zum Arzt und lasse meine Blutwerte testen.

Welchen Stellenwert hat die Naturheilkunde für Sie?
Sehr hoch, sehe es als optimale Ergänzung zur Schulmedizin. Aus meiner Sicht sollte man das Beste aus diesen beiden „Welten“ kombinieren, um dem Patienten optimal helfen zu können!

Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach der Beruf des Heilpraktikers?
Wie schon gesagt, halte ich die Kombination von beidem für eine optimale Behandlung am besten.
Speziell in meinem Fall hätte mich die reine Schulmedizin kaputt gemacht (Medikamentenkeule).
So konnte mir relativ einfach geholfen werden und meine Lebensqualität enorm verbessert werden.

Möchten Sie Ihrer Heilpraktikerin noch etwas sagen?
Ich habe meiner Heilpraktikerin schon sehr gedankt. Ich habe ihr gesagt, dass sie mir das Leben gerettet hat. Ich bin ihr sehr, sehr, … dankbar dafür!!! Hört sich alles dramatisch an, ist aber genauso gewesen wie ich hier beschrieben habe!


Vielen Dank, dass wir diese sehr persönliche Geschichte erzählen durften. Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren alles Gute!