Marlene Schiffer

Drei Globuli helfen dehydriertem Kind – „Ich konnte es gar nicht glauben.“

Marlene Schiffer aus Mechernich ist examinierte Krankenschwester. Im Jahr 1990 besucht sie mit 37 Jahren die Meisterschule für städtische Hauswirtschaft, wodurch sie befähigt ist, junge Menschen auszubilden. Mit 49 Jahren bekommt sie ein Jobangebot an einer Berufsschule und unterrichtet dort nach einer pädagogischen Fortbildung mit Leidenschaft  Hauswirtschaft, Alten- und Säuglingspflege. Vor fast 35 Jahren wendet sie sich das erste Mal an eine Heilpraktikerin.

Grund: Ihre damals fünf Jahre alte Tochter ist schwer erkrankt, sie erbricht ohne Unterlass und dehydriert. Die ärztliche Behandlung bleibt ohne Erfolg. In ihrer Not ruft Marlene Schiffer eine homöopathisch arbeitende Heilpraktikerin an. Seitdem begleitet die heute 65 jährige die Homöopathie. Sie ist von der „Macht der kleinen Kügelchen“ überzeugt und hat sich seitdem selbst viel Wissen über die Homöopathie angeeignet.

Frau Schiffer, wie haben Sie sich damals gefühlt, als Ihre Tochter so schwer erkrankt ist?

Ich war einfach ratlos und in Sorge, als die ärztliche Behandlung ohne Erfolg blieb. Durch den Tipp einer Freundin erfuhr ich von den Behandlungserfolgen einer langjährig praktizierenden Heilpraktikerin, die ich dann in meiner Not anrief und um einen Termin bat. Ich schleppte meine Tochter in die Praxis, die kaum noch in der Lage war, zu laufen. Dort schilderten wir die Symptome. Durch den Einwand meiner Tochter, ich müsste dringend die Flasche Wasser aus dem Auto holen, weil sie wahnsinnigen Durst hatte, kam die Heilpraktikerin auf das richtige homöopathische Mittel.

Sie verabreichte ihr drei Globuli und teilte mir mit, dass meine Tochter schon bald wieder essen könne, was ich dann gar nicht glauben konnte.

Aber es war tatsächlich so! Nach circa zwei Stunden (ich weiß es nicht mehr so genau) behielt sie alles bei sich, fing an zu essen und es ging ihr nach kurzer Zeit wieder gut.

 

 

Hat man herausgefunden, was Ihre Tochter hat?

Nein, der damalige Hausarzt vermutete, es sei eine Magenverstimmung.  

 

Was hat der Arzt dann damals gemacht?

Er gab ihr an zwei aufeinander folgenden Tagen jeweils eine Spritze, die das Erbrechen stoppen sollte.

 

Wie hat Ihre Tochter darauf reagiert?

Leider ging es ihr weiterhin gar nicht gut, sie erbrach weiterhin sogar Wasser oder Tee. Sie hatte furchtbaren Durst, behielt aber keine Flüssigkeit, hatte seit Tagen nichts mehr gegessen. Ich machte mir große Sorgen wegen des großen Flüssigkeitsverlustes, der bei Kindern ja auch gefährlich werden kann.

 

Wann haben Sie sich dann entschieden, sich an eine Heilpraktikerin zu wenden?

Nachdem am zweiten Tag die ärztliche Therapie nicht half, sie weiter erbrach und ich sah, dass es ihr immer schlechter ging, sie ganz schlapp und weiß wie eine Wand war, musste ich handeln.

 

Wie wurden Sie von der Heilpraktikerin aufgenommen?

Sehr nett und teilnahmsvoll.

 

Welche Verfahren hat Ihre Heilpraktikerin daraufhin eingesetzt?

Sie wusste sofort, welches Mittel meine Tochter brauchte aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung. Die Symptome haben ihr das Mittel gezeigt.

  

Wie hat Ihre Tochter darauf reagiert?

Sie legte die Globuli unter ihre Zunge und ich merkte nach kurzer Zeit schon eine Verbesserung in ihrer Stimmung. Zu Hause angekommen, stellten wir gleich fest, dass sie das getrunkene Wasser bei sich behielt und ich war unendlich erleichtert.

 

Waren Sie selbst auch einmal schwer erkrankt?

Ich war mal an einer Bronchitis erkrankt. Es ging mir sehr elendig. Ich hatte Fieber und die Brust tat mir weh vom Husten, der sehr tief aus mir herausquoll. Der Arzt stellte eine Bronchitis fest und schrieb mich krank.

 

Was hat Ihnen damals geholfen?

Das vom Arzt verschriebene Antibiotikum nahm ich nicht. Ich vertraute darauf, dass meine Heilpraktikerin das „richtige“ Mittel für mich herausfand. Ich nahm das von ihr verordnete Mittel und zwei Tage später war ich schon wieder auf dem Weg der Genesung. Dafür, dass es mir so schlecht ging, war das ein richtiges Wunder.

 

Gehen Sie heute noch zum Arzt?

Als ich noch im Berufsleben stand, musste ich, um krankgeschrieben zu werden, zum Hausarzt, aber wirklich sehr selten. Dann halfen mir meistens Globuli. Leider bekam ich einmal im Jahr einen Magen-Darminfekt, wenn die Ansteckungswelle anrollte.  Aber nach zwei Tagen Ruhe war ich meistens wieder einsatzbereit. Heute im Ruhestand gehe ich selten zum Arzt. Gott sei Dank habe ich eine robuste Natur.

 

Wie geht Ihr Arzt damit um?

Er weiß, dass ich naturheilkundlich unterwegs bin und akzeptiert dies.

 

Welchen Stellenwert hat die Naturheilkunde für Sie?

Sie hat einen ganz hohen Stellenwert für mich, da die Naturheilkunde den Menschen im Ganzen sieht und auch danach therapiert. Das ist für mich die größte Faszination.

 

 

Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach der Beruf des Heilpraktikers?

Der Heilpraktiker, der seinen Beruf als Berufung sieht, verdient meine größte Hochachtung. Die Naturheilkunde bietet ein großes Feld des immerwährenden Lernens und Heilens. Voraussetzung ist auch das Vertrauen zum behandelnden Heilpraktiker. Die Naturheilkunde heilt den Menschen auf sanfte Weise und ganzheitlich. Ich bin froh, dass es die Heilpraktiker gibt neben den Ärzten, die auch ihren Platz im Leben eines Menschen haben sollten. Aber ich frage zuerst den Heilpraktiker, bevor ich mich an einen Arzt wende.

 

Möchten Sie Ihrer Heilpraktikerin noch etwas sagen?

„Du hast mir und meinen Kindern schon viele Male geholfen und dafür bin ich sehr dankbar“.

 

Vielen Dank, dass wir Ihren Weg mit der Homöopathie und der Naturheilkunde erzählen durften. Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.