Therapien und Heilverfahren

Naturheilkunde, Osteopathie,
Freie Psychotherapie ...

Heilpraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie diagnostizieren körperliche bzw. seelische Leiden und dürfen in Absprache mit ihren Patienten eine eigene Therapie durchführen. Neben der Anwendung ganzheitlicher, nebenwirkungsarmer Methoden der Naturheilkunde kommt es auf die aktive Mitwirkung der Patienten im Heilungsprozess an – so bieten Heilpraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie eine optimale Ergänzung zur herkömmlichen Schulmedizin.

Aus Patientensicht bieten Heilpraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie einige Vorteile:

  • Faktor Therapiefreiheit: Heilpraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie rechnen nicht mit den Krankenkassen ab und sind in der Folge nicht an spezielle Therapieverfahren gebunden. Für jeden Patienten können dadurch individuelle Behandlungen und Methoden eingesetzt werden.

  • Faktor Zeit: Es dauert oft unverhältnismäßig lange, bis man einen Termin bei einem Facharzt bekommt. In der Regel ist die Wartezeit bei Heilpraktikern und Heilpraktikern für Psychotherapie um einiges kürzer. Zudem wird mehr Zeit auf das Patientengespräch verwendet, was eine gründliche Anamnese und Befunderhebung, sowie viel Zeit für die Behandlung verspricht.

  • Faktor Vertraulichkeit: Heilpraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie unterliegen – wie Ärzte – der Schweigepflicht. Das bedeutet, dass Daten und Gespräche im Rahmen der gesetzlichen Regelungen streng vertraulich behandelt werden. Zusätzlich zu dieser Regelung ist im Gegensatz zur Kassenleistung die Beratung oder Behandlung bei einem Heilpraktiker oder Heilpraktiker für Psychotherapie auch gegenüber Dritten (Versicherungen, Arbeitgeber, Behörden etc.) anonym.

Wie behandelt und hilft der Heilpraktiker

Immer mehr Menschen vertrauen der Heilkunst der Heilpraktiker: Durch die Kraft der Natur mit ihren nebenwirkungsfreien, ganzheitlichen Methoden und Heilmitteln werden die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers aktiviert sowie Krankheiten durch gesunde Ernährung, Bewegung und Stressabbau vorgebeugt. Seit 1939 regelt das Heilpraktikergesetz (HeilprG) die Voraussetzungen zur Ausübung sowie die Tätigkeitsbereiche über eine durchaus anspruchsvolle Zulassungsprüfung.

1. Heilpraktiker finden

Den für Sie passenden Heilpraktiker finden Sie am schnellsten über die alternative Therapeutensuche theralupa.de oder mithilfe persönlicher Empfehlungen.

4. Natürliche Erfolge sichern

Heilpraktiker sind aus unserem Gesundheitssystem nicht mehr wegzudenken. Die Therapieerfolge sprechen für sich!

2. Erstanamnese

Heilpraktiker richten ihre Aufmerksamkeit auf die ganze Person sowie deren Umfeld als Ganzes. Auch seelische Ursachen stehen im Mittelpunkt der Diagnose.

3. Indikation und Heilungsplan

Die Behandlung erfolgt ebenfalls ganzheitlich. Es werden unterstützende Maßnahmen getätigt, um die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers langfristig zu aktivieren.

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Das Einsatzgebiet des Heilpraktikers ist facettenreich

Wir zeigen Ihnen eine Auswahl beliebter und effektiver Therapien und Verfahren aus der Heilpratiker-Praxis

Natürlich helfen mit ...

Akupunktur

Akupunktur entstammt der traditionellen chinesischen Medizin: Danach verläuft die Lebensenergie des Menschen entlang bestimmter Bahnen. Kommt es längs dieser Bahnen zu Störungen, werden an genau definierten Stellen ultrafeine Nädelchen in die Haut gesetzt. So kann die Energie wieder fließen.

Wer der traditionellen Auffassung der Wirkmechanismen nicht folgen mag, kann sich vielleicht der wissenschaftlichen Sicht anschließen: Die verweist darauf, dass die Stimulation bestimmter Punkte körperliche Reaktionen hervorruft, die wiederum postive Effekte auf die Funktionen des Körpers haben können. Ähnliche Effekte und den gleichen Hintergrund hat die Akupressur. Besonders erfolgreich wird Akupunktur unter anderem bei Kreuz- oder Knieschmerzen eingesetzt.

Möglicherweise ist die Akupunktur deutlich älter als bislang vermutet: „Ötzi“, die 5300 Jahre alte Eis Mumie aus den Alpen, weist eine Reihe einfacher strichförmiger Tätowierungen auf. Diese simplen Tattoos sind sicher kein Schmuck. Auffällig ist, wo sie sich befinden: Beispielsweise am Knöchel, hinter dem Knie und im Bereich der Lendenwirbelsäule.

Aromatherapie

Bei der Aromatherapie werden, wie der Name vermuten lässt, ätherische Öle zur Linderung von Beschwerden eingesetzt. Das hat im Heilwesen eine lange Tradition: Schon die alten Ägypter und die Menschen in Mesopotamien nutzten Duftstoffe (meist als Räucherwerk) für therapeutische Zwecke.
Richtig dosiert und kundig verwendet, wirken ätherische Öle nicht nur durch den Duft wohltuend. Viele dieser pflanzlichen Inhaltsstoffe haben antibiotische Eigenschaften, wodurch sie sich gut beispielsweise für die Behandlung leichter Infektionen und zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten eignen. Andere Öle wirken stimmungsaufhellend, antiseptisch, beruhigend oder aktivierend.
Wie meist gilt aber auch hier: Sola dosis facit veneum (allein die Dosis macht das Gift). Paracelsus hatte Recht: Was richtig dosiert hilft, kann in falschen Händen gefährlich werden. Echte Aromatherapie gehört darum in die Obhut entsprechend ausgebildeter Heilpraktiker.

Atemtherapie

Bei der Atemtherapie geht man davon aus, dass die Art des Atmens große Auswirkungen auf das körperliche und vor allem seelische Befinden eines Menschen hat: Die Atmung reagiert sehr direkt auf körperliche oder psychische Reize. Daraus ergeben sich, so die Vertreter der Atemtherapie, Wechselwirkungen zwischen der Atemtiefe, Atemrhythmus usw. und der Funktion einzelner Organe wie des gesamten Stoffwechsels. Über das jeweils „richtige“ Atmen kann der Mensch also Einfluss auf seinen Organismus nehmen.

Innerhalb der Atemtherapie gibt es eine Vielzahl verschiedener Modelle. Allgemein wird der Atem (als einzige permanente Körperfunktion, die willentlich gesteuert werden kann) als Möglichkeit verstanden, Körper, Seele und Geist besser miteinander in Einklang zu bringen.

Augendiagnose

Die Augendiagnose ist ein Hilfsmittel, mit dem der Therapeut beim Patienten die Veranlagung für bestimmte Erkrankungen oder die Erkrankungen selbst feststellen will. Hinweise auf den Einsatz einer solchen Diagnosetechnik reichen bis ins pharaonische Ägypten zurück. Im 19. Jahrhundert prägte der österreichisch-ungarische Arzt Ignaz von Peczely den Begriff „Augendiagnostik“.
Für die Augendiagnostik werden mehr oder weniger starke Lupen eingesetzt, mit denen der Therapeut die Iris des Auges genau betrachten kann. Unter anderem gehen Augendiagnostiker davon aus, dass sich die Iris durch Krankheiten deutlich verändert, z.B. in bestimmten Bereichen verfärbt. Auch die Einflüsse der Lebensweise, von Stress oder Ernährung ließen sich an den Augen ablesen. Dadurch sei es möglich, beispielsweise die Veranlagung zu bestimmten Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und zeitig gegenzusteuern.

Autogenes Training

Autogenes Training wurde im ersten Viertel des vorigen Jahrhunderts aus der Hypnose entwickelt und dient der Entspannung, wie inzwischen tausende wissenschaftlicher Studien belegen. Kernaspekt ist dabei die Autosuggestion.
Autogenes Training erfordert einige Übung – am besten unter fachlicher Anleitung. Die gewünschte Entspannung wird erreicht, indem Vorstellungen an Ankersätze gekoppelt werden (etwa: „Mein rechter Arm strömt warm“ oder „Mein Herz schlägt ganz ruhig“). Die Konzentration darauf führt zum gewünschten Effekt. Nach einer gewissen Trainingszeit lässt sich Entspannung mittels solcher Ankersätze beinah „auf Knopfdruck“ erreichen.
Richtig vermittelt und angewandt, wirkt das autogene Training nicht nur allgemein entspannend und beruhigend, sondern entlastet das vegetative Nervensystem, Körperfunktionen wie Atmung, Pulsschlag, Durchblutung und sogar einzelne Organe. Eingesetzt wird es außerdem zur Vorbeugung von Burnort, aber auch gegen beispielsweise Neurosen, Ängste und Magengeschwüre.
Autogenes Training eignet sich also sowohl für Menschen mit psychischen Beschwerden oder Erkrankungen als auch für gesunde Menschen, die in Beruf oder Freizeit eine Leistungssteigerung erreichen wollen oder die schlicht gut schlafen möchten.

Ausleitende Verfahren

Ausleitende Verfahren (auch Humoralmedizin oder Detox) sollen dem Menschen helfen, schädliche oder belastende Substanzen loszuwerden, die sich beispielsweise durch die Ernährung („Abfälle“ aus dem Stoffwechsel), aber auch durch Umweltgifte etwa aus der industrialisierten Landwirtschaft im Körper ansammeln.
Meist geschieht das Ausleiten über den Darm und die Harnwege, aber auch beispielsweise durch Schröpfen (Erzeugung von punktuellem Unterdruck auf der Haut, ggf. bis zu einer leichten Blutung), Aderlass, Schwitzkuren oder den Einsatz von Blutegeln. Ein „Klassiker“ in diesem Bereich ist das Heilfasten. Manche Therapeuten setzen im Zusammenhang mit Ausleitenden Verfahren auch pflanzliche Kräuter und Tinkturen oder ausgewählte Heilsteine ein .
Historisch gesehen reicht die Entwicklung Ausleitender Verfahren ins Ayurveda („Wissen vom Leben“) zurück und hat damit eine gut 2500jährige Tradition.

Ayurveda

Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst, die unter anderem in Indien auch wissenschaftlich gelehrt wird. Hierzulande wird sie oftmals auf ihren Wellness-Aspekt reduziert. Tatsächlich umfasst Ayurveda aber – neben Massagen und Reinigungstechniken – auch eine Ernährungslehre, Elemente der Pflanzenheilkunde und spezielle Yoga-Techniken. Eine Kernaussage des Ayurveda ist die Einheit von Seele, Körper und Geist, die sich gegenseitig beeinflussen. Der Mensch setzt sich im Ayurveda aus drei Elementen der Lebensenergie und sieben Grundstoffen zusammen. Hauptpfeiler einer Therapie ist üblicherweise eine spezielle Diät, die individuell auf den Patienten zugeschnitten ist und die dem Menschen die besagten Grundstoffe im jeweils richtigen Verhältnis zuführt.

Bachblüten

Die Bachblüten wurden in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts von dem britischen Arzt Dr. Edward Bach entwickelt. Bach ging davon aus, dass sich aus Teilen und insbesondere Blüten bestimmter Pflanzen Essenzen gewinnen lassen, die heilend auf das Wechselspiel von Körper und Psyche des Menschen wirken. Dazu definierte Edward Bach eine Vielzahl von „disharmonischen Seelenzuständen“, denen er 37 bestimmte Blütenessenzen (und eine Essenz aus Quellwasser) zuordnete. Diese Essenzen sollen die Disharmonie aufheben, wie sie die Schwingungen der belastenden Emotionen auflösen und in positive Gefühle verwandeln. Die Wirksamkeit wird dabei weniger der Dosierung konkreter Inhaltsstoffe, sondern eher den „Schwingungen“ genannten feinstofflichen Eigenschaften der Pflanzen zugeschrieben. Die Original-Essenzen werden stark verdünnt eingenommen.

 

Bioresonanz

Bei der Bioresonanztherapie wird mit einem speziellen Gerät zunächst das elektromagnetische Feld des Patienten gemessen. Dieses Feld unterscheide sich individuell bei jedem Menschen. Durch die Analyse der individuellen Frequenzmuster sei es dem Behandelnden möglich, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Mängel in der Ernährung festzustellen. Diese Beeinträchtigungen oder Defizite könnten dann beispielsweise durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden.
Mit dem Therapiegerät selbst sollen außerdem ungesunde beziehungsweise krankmachende Frequenzen im elektromagnetischen Feld des Patienten ausgeglichen werden, die zum Beispiel durch Schwermetalle, aber auch durch Stress oder Angst ausgelöst werden können. Da sich gefährliche Frequenzen bereits zeigten, ehe ein Mensch tatsächlich krank wird, ließen sich mit der Bioresonanztherapie Krankheiten nicht nur behandeln, sondern auch verhindern.

Burnout Therapie

Den Begriff kennt jeder, doch Burn-out ist keine medizinische Diagnose. Gleichwohl sind die Gefahren eines Burn-out sehr real. Die Beschwerden, die mit einem Burn-out verbunden sind, können individuell verschieden sein. Meist handelt es sich jedoch um anhaltende Erschöpfung, nachlassende Leistungsfähigkeit, sozialen Rückzug und innere Leere bis hin zu Verzweiflung und Depression.  Bei der Behandlung orientiert sich der Therapeut an der Lebenswirklichkeit des Patienten. Er erarbeitet mit ihm praktikable Strategien für den Alltag und gibt ihm das passende Instrumentarium (beispielsweise zur Stressbewältigung) an die Hand. Vor allem aber wird der Behandelnde mit dem Patienten neue Sicht- und Verhaltensweise trainieren und ihn bei deren Umsetzung (die zunächst stark verunsichern können) unterstützen.

Chiropraktik

Chiropraktik hat das Ziel, Blockaden und andere Störungen am Bewegungs- und Stützapparat des Menschen zu finden und zu beseitigen. Besonders häufig arbeiten Chiropraktiker im Bereich der Wirbelsäule und des Beckens; etwa, indem verschobene Wirbel gerichtet werden. Das nimmt den schmerzhaften Druck auf die Nerven und kann langfristig helfen, Verschleißerscheinungen zu verhindern. Außerdem stellen Chiropraktiker die Dehn- und Bewegungsfähigkeit von Muskeln, Bändern und Gelenken wieder her. Wer in Deutschland als Chiropraktiker arbeiten will, muss entweder Arzt oder Heilpraktiker sein.

Coaching

Coaching meint im Grunde so etwas wie „ans Ziel bringen“: Der Coach ist ein Trainer (der die Mannschaft idealerweise an ihr Ziel bringt); „Stagecoach“ ist im amerikanischen Englisch die Postkutsche  (die Gepäck und Passagiere ans Ziel brachte – meistens jedenfalls). Beim Coaching ist es der Klient, der ans Ziel gebracht werden soll – sei es, besser frei sprechen zu können, gelassener auf Kritik zu reagieren oder leichter auf andere Menschen zuzugehen. Der Coach analysiert Stärken und Schwächen seines Gegenübers, spiegelt dem Klienten sein Auftreten, Sprache und Ausstrahlung, zeigt Verbesserungspotenzial und trainiert mit ihm kritische Situationen. Der Coach kann auch zum Beispiel die Rolle der Chefin bei einem Bewerbungsgespräch übernehmen oder einen Mann spielen, den die Klientin gern kennenlernen würde.

Craniosacrale Therapie

Die Cranio-Sacral-Therapie hat sich aus der Osteopathie entwickelt. Dabei sollen mit sanften Druck- und Zugbewegungen unter anderem am Schädel, dem Becken und der Wirbelsäule Blockaden gelöst werden. Der Therapeut ertastet dabei die natürlichen körpereigenen Spielräume und Dehnungsbewegungen der Knochen und versucht, Blockaden und störende Verspannungen zu beseitigen. Angewendet wird die craniosakrale Therapie unter anderem bei Spannungskopfschmerzen, Migräne und Problemen mit dem Kiefergelenk.

Ernährungsberatung

Eine Ernährungsberatung richtet sich in erster Linie an gesunde Menschen, die gesund bleiben wollen. Der Ernährungsberater – beispielsweise ein Oecotrophologe oder Diätassistent - informiert über die biochemische Zusammensetzung von Nahrungsmitteln, wie sie wann im Körper wirken, welche Ernährung zu welcher Tätigkeit, bei Schwangerschaft oder in der Reha passt. Ernährungsberater analysieren Essverhalten, wissen, wie sich unterschiedliche Nahrungsbestandteile zueinander verhalten und kennen allergologische Zusammenhänge. Wichtig ist eine Ernährungsberatung unter anderem für Sportler, für Menschen mit einem hohen Stresslevel, aber auch für übergewichtige Menschen, die verhindern wollen, dass sie ernsthaft erkranken.

Familienstellen

Beim Familienstellen werden die für die Situation des Klienten relevanten Menschen und weiteren Einflussfaktoren sichtbar gemacht. Dies geschieht durch sogenannte Stellvertreter, wobei auch der Klient selbst einen Stellvertreter bekommt. Die Stellvertreter werden vom Klienten platziert und schildern, wie es ihnen in ihrer Position und in Beziehung zu den anderen Akteuren geht, welche Gefühle, Handlungsimpulse oder Überzeugungen sie wahrnehmen („repräsentative Wahrnehmung“). Daraus ergeben sich für den Klienten Einblicke in systemische Verstrickungen und Wechselwirkungen, aus denen sich wiederum Lösungswege ableiten lassen. Häufig wird eine bei einer Aufstellung entdeckte wichtige Wechselbeziehung oder eine - beispielsweise von den Eltern übernommene - Überzeugung dem Klienten schon direkt während der Aufstellung deutlich bewusst und hilft ihm, mit der Situation anders umzugehen. Die Aufstellungsarbeit wird auch bei Unternehmen angewandt.

Frauenheilkunde

Wie der Name vermuten lässt, geht es bei der Frauenheilkunde (Gynäkologie) um das Erkennen und Behandeln, idealerweise auch Verhindern von frauenspezifischen Erkrankungen, in der Regel also Erkrankungen der Sexual- und Fortpflanzungsorgane. In den Bereich der Frauenheilkunde fallen auch Untersuchungen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft. Die naturheilkundliche Frauenheilkunde unterstützt Frauen vor allem mit natürlichen Wirkstoffen – etwa zur Linderung bei Menstruationsbeschwerden -  mit Atem- und Entspannungsübungen zur Vorbereitung einer möglichst unkomplizierten und schmerzfreien Geburt und erklärt die frauenspezifischen Besonderheiten im Körper sowie Beziehungen zwischen Körper und Psyche – zum Beispiel auch in den Wechseljahren. Häufig fließt in die natürliche Frauenheilkunde auch überliefertes Wissen etwa zu speziellen Tees, Bädern und Tinkturen ein. Eine große Rolle spielt in der naturheilkundlichen Frauenheilkunde meist auch die psychisch-seelische Kompetenz der Patientinnen.

Ganzheitliche Geriatrie

„Geriatrie“ bedeutet Altersheilkunde. Ihr Ziel ist vor allem die Behandlung alterstypischer Erkrankungen. Fachtherapeuten für Ganzheitliche Geriatrie verbinden Kompetenzen zu altersspezifischen Beschwerden des Körpers mit Auswirkungen des Alters auf Psyche und Seele. Gerade bei alten Menschen zeigt sich das Wechselspiel von Körper, Seele und Geist besonders deutlich. Hinzu kommt, dass bei vielen Menschen gegen Ende ihres Lebens Traumatisierungen an die Oberfläche treten, die jahrzehntelang unter Verschluss gehalten wurden. Da alte Menschen häufig nur mehr bedingt in der Lage sind, sich aktiv mit lange zurückliegenden Traumata auseinanderzusetzen, sind einfühlsame und entsprechend ganzheitlich ausgebildete Therapeuten besonders wichtig, um alten Menschen Ängste zu nehmen und ihnen einen möglichst beschwerdefreien Lebensabend zu ermöglichen.

Gewaltfreie Kommunikation

So miteinander zu reden – und auch zu streiten – dass echte Kommunikation möglich bleibt, ist das Ziel der Gewaltfreien Kommunikation. Entwickelt wurde dieses Handlungskonzept von dem US-amerikanischen Psychologen Marshall B. (Bertram) Rosenberg. Nach seinen Worten ist das Prinzip simpel: Kommunikation kann nur funktionieren, wenn beide Gesprächspartner einander innerlich zugewandt bleiben. Um das zu erreichen, spielen Wortwahl und Art zu sprechen eine große Rolle. Beide Seiten sollen ihre Ziele und Beweggründe klar äußern; beide Seiten sollen einander offen zuhören. In der Kommunikation sollen objektiv überprüfbare Fakten, subjektive Einschätzungen und Wünsche klar voneinander getrennt werden. Anstatt zu kritisieren regte Rosenberg an, Wünsche zu äußern: Kritik führe eher dazu, dass sich der Kritisierte verteidigen wolle.

Gesprächstherapie

Die Gesprächspsychotherapie gehört zu den Klassikern der Psychotherapie und wird auch „klientenzentrierte Psychotherapie“ genannt. Sie geht auf den US-amerikanischen Psychotherapeuten Carl R. (Ransom) Rogers zurück. Im Kern zielt die Gesprächspsychotherapie auf eine Veränderung des Selbstbildes und damit einhergehend des Verhaltens des Patienten ab. Der Patient hat dabei die Regie; der Therapeut ermöglicht ihm durch unter anderem Spiegelung seiner Aussagen, sich selbst seinem Kern-Thema zu nähern und schrittweise ein neues Selbstbild zu entwickeln, das er als wertvoll und liebenswert akzeptieren kann. Zu den Grundhaltungen des Therapeuten gehören einfühlendes Verstehen – wertschätzende Akzeptanz – Kongruenz/Echtheit.

Gestalttherapie

Der Begriff „Gestalt“ in Gestalttherapie meint den Menschen als Ganzes: die emotionalen, intellektuellen, körperlichen und seelischen Aspekte machen zusammen die „Gestalt“ des Menschen aus. Entsprechend bezieht die Gestalttherapie das aktive Handeln und bewusste Denken neuer Wege mit ein.  Der Therapeut agiert dabei nicht aus einer überlegenen Position heraus, sondern eher als ermutigender Begleiter einer persönlichen Entdeckungsreise. Unverarbeitete Erlebnisse bilden „unabgeschlossene Gestalten“, die noch nicht in den Hintergrund treten können und deshalb das Leben in der Gegenwart stören können. Das „Entdecken“ neuer Denk- und Verhaltensweisen, aus dem sich tiefgreifende Veränderungen für das Leben des Klienten ergeben können, ist ein wichtiger Aspekt der Therapie: Frederick Perls, einer der Begründer der Gestalttherapie, sagte, „dass Lernen Entdecken bedeutet“.

Heuschnupfen-Therapie

Rund 16 Prozent der Menschen in Deutschland leiden an Heuschnupfen. Die Ausprägung reicht von häufigem Niesen und verstopfter Nase über Kopfschmerzen bis zu ausgeprägtem Krankheitsgefühl und asthmatischen Beschwerden. Heilpraktiker können helfen: So kommt eine Studie der Charité in Berlin zu dem Ergebnis, dass Akupunktur den Einsatz von Antihistaminika reduziert. Akkupunktur lindert demnach deutlich die Heftigkeit der Pollenallergie.
Akupunktur ist aber, so die Ergebnisse der Karl-und-Veronica-Carstens-Stiftung, im erfolgreichen Kampf gegen Pollenallergien nur ein Baustein heilpraktischer Tätigkeit: Die Stiftung führte über mehrere Jahre mit insgesamt 1038 Heuschnupfenpatienten sieben Placebo-kontrollierte Doppelblindstudien durch. Ergebnis: Der Erfolg der homöopathischen Präparate entsprach dem der konventionellen Mittel – allerdings mit weniger unerwünschten Nebenwirkungen. So führt der Einsatz homöopathischer Produkte – anders als bei Antihistaminika – nicht zu unerwünscht beruhigenden (sedativen) Effekten. Die Sicherheit am Steuer oder die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit werden also nicht eingeschränkt. Unterm Strich profitierten im Rahmen der Studie der Carstens-Stiftung vier von fünf Heuschnupfenpatienten von der naturheilkundlichen Behandlung.

Homöopathie

Die von dem Arzt Samuel Hahnemann begründete Homöopathie geht im Kern davon aus, dass „Ähnliches mit Ähnlichem geheilt“ werden soll, dass Krankheiten oder Beschwerden also mit Substanzen behandelt werden, die bei einem gesunden Menschen eben diese Beschwerden hervorrufen würden. Allerdings werden die zur Behandlung eingesetzten Substanzen extrem stark verdünnt (Potenzierung), so dass eine Schädigung des Patienten ausgeschlossen ist. Der Anteil der Menschen, die (meist apothekenpflichtige) homöopathische Medikamente verwenden, steigt: 1970 hatten knapp 25 Prozent der Befragten schon einmal homöopathische Mittel genutzt; 2014 waren es bereits 60 Prozent. Knapp die Hälfte davon berichtete von „uneingeschränkt positiven Heilerfahrungen“. In Deutschland verordnen rund 60 000 Ärzte regelmäßig homöopathische Medikamente. Selbstmedikation macht – ohne Rücksprache mit einem entsprechend geschulten Heilpraktiker oder Arzt – wenig Sinn, da nur Fachleute das richtige Medikament in der passenden Dosierung ermitteln können. Homöopathie wird auch bei Tieren angewendet.

Hypnosetherapie

Hypnosetherapie wird – zu Recht – häufig als eine der ältesten Therapieformen der Menschheit bezeichnet (vielleicht neben der Massage). Tranceähnliche Zustände kennt jeder beispielsweise vom Blick in den Kamin, vom Musikhören oder von stundenlangen Autobahnfahrten: Einerseits taucht ein Teil des Verstandes ab; andererseits ist das Bewusstsein nach wie vor in der Lage, sofort ins Hier und Jetzt zurückzukommen. In der Hypnosetherapie führt der Therapeut einen ähnlichen Zustand künstlich herbei. Der Patient bekommt unter Anleitung durch den Therapeuten einen leichteren Zugang zu seinem Unterbewusstsein. Er kann sowohl die Bilder/Töne/Gerüche/Gefühle aus der Hypnose wahrnehmen als auch das, was um ihn herum geschieht. Dadurch kann sich der Patient – unterstützt vom Therapeuten – in einem geschützten Rahmen beispielsweise mit schwierigen Situationen seiner Vergangenheit auseinandersetzen oder eine plötzliche Erkenntnis zu einem schwerwiegenden Problem erlangen. Eine Hypnosetherapie hat nichts mit Showhypnose zu tun und niemand wird unter Hypnose zum willenlosen Zombie.

Kinderheilkunde

Die Ganzheitliche Kinderheilkunde umfasst die heilkundliche Begleitung von (Klein-)Kindern und Jugendlichen in ihrer spezifischen Entwicklung sowie die Vorbeugung und Heilung von Krankheiten. Beschwerden des Kindes, Entwicklungsverzögerungen oder –hemmnisse, aber auch hormonelle Auffälligkeiten werden – außer bei offensichtlichen Ursachen wie beispielsweiser einer Sturz-Verletzung – nicht allein symptombezogen betrachtet, sondern im ganzheitlichen Zusammenhang gesehen und gegebenenfalls therapiert. Das setzt beim Behandelnden neben einer umfassenden, fächerübergreifenden Ausbildung in der Regel auch die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit voraus. Gerade mit Blick auf den sich noch entwickelnden Organismus des Patienten wird bei der Verabreichung von Medikamenten besonderes Augenmerk auf sanfte Therapiemethoden und naturnahe oder naturidentische Heilmittel gelegt.

Klangtherapie

Bei der Klangtherapie kommen häufig verschiedene Klangschalen zum Einsatz. Wenn sie angeschlagen werden, entwickeln sie, je nach Material und Größe, unterschiedlich hohe beziehungsweise tiefe Töne mit entsprechenden Frequenzen. Diese Frequenzen wirken generell entspannend; außerdem sollen sie positiv auf die Köperzellen und – je nach Positionierung auf oder über dem Patienten – auch auf die Chakren wirken. Die Wirkung wird unter anderem mit dem Umstand begründet, dass der menschliche Körper bis auf die zelluläre Ebene überwiegend aus Wasser besteht, so dass sich Schallwellen gut ausbreiten können. Außerdem soll der Schall der Klangschalen einen tranceähnlichen Zustand hervorrufen – ähnlich wie bei schamanischen Ritualen. Klangtherapie wird bei Stress und Verspannungen eingesetzt, aber auch bei der Aufarbeitung von Traumata: Die Schwingungen der Klangschalen sollen das (auch) auf der körperlichen Ebene „gespeicherte“ Trauma auflösen können.

Kinesiologie

Die Kinesiologie nutzt den Körper – genauer: die Muskeln – als „Übersetzer“ für die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein. Zentrales Instrument ist der kinesiologische Muskeltest. Je nachdem, ob sich die Muskeln bei leichtem Druck anspannen oder nicht, bekommt der Therapeut Antworten auf Fragen, die er in Verbindung mit der Behandlung stellt. Dahinter steht die Überzeugung, dass das Unterbewusstsein körperliche oder seelische Problemstellungen kennt – auch wenn dieses Wissen dem bewussten Verstand nicht zugänglich ist. Auf diese Weise grenzen Kinesiologen den jeweiligen Themenbereich ein, um – ebenfalls über die Arbeit mit dem Muskeltest – in erster Linie Stress und Ängste gezielt behandeln zu können. Dazu nutzen sie neben kinesiologischen Techniken - je nach Ausbildung - auch andere psychologische oder naturheilkundliche Methoden.


Ein geübter Kinesiologe kommuniziert auf diese Weise schneller mit dem Unterbewusstsein, als es bei einer bewussten Frage-Antwort-Kommunikation möglich wäre.

Klassische Massagen

Massagen gelten als eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Erste Erwähnungen aus China sind rund 4600 Jahre alt. Massagen wirken allgemein (und buchstäblich) entspannend und entlasten damit auch die Psyche. Vor allem aber lösen sie Verklebungen im Gewebe (speziell auch im Bereich von Narben), verbessern den Zellstoffwechsel, fördern die Durchblutung und unterstützen die Wundheilung. Sie helfen, Stress abzubauen und können Schmerzen lindern.  Innerhalb der klassischen Massagen gibt es etliche Spezialisierungen, aus denen sich wiederum eigene Fachrichtungen (beispielsweise die Lymphdrainage) entwickelt haben.

Kommunikationstraining

Ein professionelles Kommunikationstraining umfasst in erster Linie, aber längst nicht nur, das Üben der freien Rede im weitesten Sinn – auf der Bühne, bei einer Präsentation oder in der Runde am Abteilungsleitertisch. Dabei geht es um effektive Techniken zur Reduktion des Lampenfiebers, um klare Artikulation und um die Fähigkeit, selbst im Eifer des Wortgefechts weder im Ton noch in der Wortwahl die Kontrolle zu verlieren, dabei aber trotzdem authentisch zu wirken. Zur Kommunikation gehören aber auch Gesichtsausdruck und Körperhaltung. Das Training beinhaltet in der Regel Rollenspielelemente und kann auch Tipps zum korrekten Verhalten beim Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen umfassen. Es eignet sich für jeden, der beruflich viel mit anderen Menschen zu tun hat – insbesondere für Menschen mit Führungsverantwortung, Es kann aber auch für die Lösung von Partnerschafts- und Familienkonflikten äußerst hilfreich sein.

Körperorientierte Psychotherapie

Die Körperorientierte Psychotherapie geht von der Einheit von Körper und Geist aus: Körperliche Beschwerden wirken sich auf die Psyche aus; umgekehrt hat der Zustand der Psyche direkten Einfluss auf das körperliche Befinden. Anders gesagt: Ein kranker Körper macht die Seele krank; eine kranke Seele lähmt den Körper. In der Folge ist es für einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten möglich, über den Körper als Spiegel der Seele Zugang zu ansonsten schwer erreichbaren psychischen Problemen zu bekommen.

Konkret bedeutet das beispielsweise, dass im Körper eines Erwachsenen frühkindliche Überzeugungen „gespeichert“ sind. Sie äußern sich in ganz alltäglichen, selbstverständlich gewordenen Bewegungen und Haltungen. Ein Therapeut kann sie lesen und interpretieren. Sie zeigen ihm, wo das Problem liegt und wie ihm beizukommen ist. Solche körperlichen „Äußerungen“ sind im Zweifel zuverlässiger als die Berichte des Patienten, da sie auch prägende Erlebnisse und Überzeugungen widerspiegeln, an die sich der Patient unter Umständen gar nicht mehr erinnern kann. Auch Shiatsu, Thai Chi oder Tanztherapie gehört in die Gruppe der Kröperpsychotherapien.

Kunst- und Kreativtherapie

Die Kunst- und Kreativtherapie macht sich etwas zunutze, was den Menschen zum Menschen macht: seine Kreativität. Der Mensch kann gar nicht anders, er muss kreativ sein. Wie sich am Beispiel kleiner Kinder zeigt, dient das typisch menschliche Bedürfnis, sich kreativ auszudrücken, im ursprünglichen Sinn nicht dem Schaffen von „Schönem“, sondern der Verarbeitung von Erlebtem. Kreativität bietet damit einen guten Zugang zum Unterbewusstsein.

Der Therapeut hat im Rahmen der Kunst- und Kreativtherapie zum einen die Aufgabe, den Patienten zum möglichst „ehrlichen“, ungefilterten Einsatz seiner Kreativität zu ermutigen; zum anderen muss er in der Lage sein, die Ergebnisse dieser Kreativität – sei es Tanz, Musik, Gemaltes oder Plastisches – zu interpretieren und den Patienten beim Prozess der Selbsterkenntnis zu unterstützen. Oftmals ist das aber gar nicht nötig: Im richtigen „Setting“ und unter Einsatz der individuell passenden kreativen Ausdrucksform ergeben sich für viele Menschen sehr schnell und „wie von selbst“ wichtige Erkenntnisse.

Lerntherapie

In der Lerntherapie geht es darum, Menschen – meist Kindern – mit eingeschränkten Lernfähigkeiten den Zugang zu Bildung zu erleichtern und ihnen den Besuch einer ihrem geistigen Potenzial entsprechenden Regelschule zu ermöglichen. Dabei kann es sowohl um Kinder mit einer ausgesprochenen Lernbehinderung gehen als auch um Jungen und Mädchen, die durch andere Störungen oder Auffälligkeiten Probleme mit dem Lernen, Behalten, Anwenden haben. Der Therapeut arbeitet – je nach Erfordernis und persönlicher Ausrichtung – mit verschiedenen methodischen Ansätzen, darunter auch Elementen aus der Heilpädagogik, der Kinesiologie, Ergotherapie oder Gestalttherapie. Da üblicherweise sehr individuell zugeschnitten, findet Lerntherapie meist als Einzelförderung statt.

Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine spezialisierte Form der Massage: Kurz gesagt, regt die manuelle Lymphdrainage den Lymphfluss an. Normalerweise transportiert die Lymphflüssigkeit überschüssige Stoffwechselprodukte aus dem Gewebe ab. Ist der Lymphfluss blockiert, können sich Schwellungen bilden. Die Lymphdrainage sorgt dafür, dass die Lymphe wieder abfließen kann und sich nicht im Gewebe staut.  Anders als bei der Massage wird hier aber nicht kräftig zugepackt, sondern sehr sanft gearbeitet. Eine manuelle Lymphdrainage kommt beispielsweise nach Sportverletzungen zum Einsatz, kann nach Operationen sinnvoll sein oder wenn sich bei übergewichtigen Menschen Flüssigkeit in den Gliedmaßen staut. 

Lösungsorientierte Therapie

Statt auf Probleme zu fokussieren und sich einem Thema über die Ursachenforschung zu nähern, zielt die Lösungsorientierte Kurzzeittherapie auf das ab, was schon „gut“ ist.  Der Therapeut regt den Patienten an, sich auf seine Ressourcen zu konzentrieren, auf Wünsche und konkrete Vorhaben. Er unterstützt ihn dabei, diese positiven Faktoren überhaupt erst einmal wahrzunehmen und zu würdigen. Anschließend wird auf diesen Stärken aufgebaut und weiter das Positive im Blick behalten. Die Lösungsorientierte Kurzzeittherapie funktioniert nicht nur über die Psyche, sondern auch rein „technisch“: Im Gehirn verstärken sich Nervenbahnen, die häufig genutzt werden, während ungenutzte Verbindungen verkümmern. Das Fokussieren auf positive Erfahrungen und funktionierendes Verhalten verstärkt die damit in Verbindung stehenden Verknüpfungen im Gehirn, was wiederum weitere Erfolge in Zukunft (und neue Erfolge in bislang negativ bewerteten Bereichen) erleichtert.

Massagetherapie

Die Massagetherapie umfasst beispielsweise die Reflexzonen-Massage und die Manuelle Lymphdrainage. Bei der Reflexzonen-Massage macht sich der Therapeut den Umstand zunutze, dass die inneren Organe über die Nervenbahnen in der Haut und die Muskulatur angesprochen werden können. Durch die Massage der entsprechenden Reflexzonen wirkt er auf die Organe ein und kann so deren Funktion verbessern und Schmerzen lindern. Bei der Manuellen Lymphdrainage wird mit speziellen Griffen das Lymph- und Venengefäßsystem bearbeitet. Dadurch können abgelagerte Reststoffe (zum Beispiel nach Blutergüssen oder Operationen) abtransportiert werden. Massagetherapie wirkt auch bei rheumatischen Beschwerden entlastend. Hinzu kommt noch der Haut und Gewebe entlastende Effekt einer Massage, bei der Verklebungen (Adhäsionen) zwischen Gewebe und Muskulatur gelöst werden. Außerdem lassen sich muskuläre Verspannungen abbauen.

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie macht sich der Therapeut die Nervenbahnen des Körpers zunutze: Die aus der Wirbelsäule kommenden Spinalnerven verbinden die Körperregionen mit dem Gehirn. Über diese Nerven werden unter anderem Schmerzreize übermittelt, auf die der Körper entsprechend reagiert – zum Beispiel mit einer Schonhaltung. Im Rahmen der Therapie wird an bestimmten Stellen ein genau dosiertes Betäubungsmittel injiziert, das im fraglichen Bereich zur Entspannung führt und damit zum Nachlassen der Schmerzen.


Kommt es dauerhaft zu Schmerzempfinden, kann eine chronische Entzündung dahinterstecken. Schmerz-Anspannung-Entzündung-Schmerz entwickeln sich zu einem Teufelskreis, der das gesamte vegetative Nervensystem belastet. In diesem Fall besteht für den Therapeuten eine besondere Herausforderung darin, den verantwortlichen Entzündungsherd zu orten. Die Anwendungsbereiche der Neuraltherapie sind vielfältig – sie reichen von Kopfschmerzen bis zu Verdauungsstörungen.

NLP - Neurolinguistisches Programmieren

Beim Neuro-Linguistischen Programmieren wird davon ausgegangen, dass negative Denkmuster beziehungsweise Vorstellungen sich über subtil gelenkte Kommunikation (in erster Linie die Sprache) verändern lassen. Im Zentrum steht dabei das subjektive Wahrheitsempfinden des Klienten, das in Teilen neu gedeutet werden soll. Dabei ist das „Programmieren“ nicht manipulativ zu verstehen; vielmehr zielt die Therapie darauf ab, den Klienten von autonom ablaufenden „Programmen“ seines Unterbewusstseins zu entkoppeln und ihm neue Sichtweisen und Handlungsoptionen zu eröffnen. Die Einsatzmöglichkeiten und Instrumentarien des NLP sind ausgesprochen breit gefächert beziehungsweise vielfältig. NLP nimmt unter anderem Anleihen bei Fritz Perls (Gestalttherapie) und Milton Erickson (Hypnosetherapie).    

Orthomolekulare Medizin

Die Orthomolekulare Medizin geht auf den zweifachen Nobelpreisträger und Träger des Lenin-Preises Linus Pauling zurück. Pauling war ein US-amerikanischer Chemiker. Er war davon überzeugt, dass sich viele Erkrankungen durch die – meist hoch dosierte – Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen behandeln oder vermeiden lassen. Pauling und Kollegen gingen dabei davon aus, dass es durch industriell erzeugte Lebensmittel kaum noch möglich sei, sich bis hinab auf die Molekularebene ausgewogen zu ernähren. Es gelte darum, die Elemente, die der Organismus zur Gesunderhaltung benötigt, mengenmäßig anzupassen und gegebenenfalls zeitweise höher zu dosieren.

Osteopathie

In der Osteopathie geht es vor allem um die Wiederherstellung der anatomischen Funktionsweise von Knochen, Bändern, Faszien und Muskeln. Wenn eine Haltung oder Bewegung dem Patienten Schmerzen verursacht, ertastet der Therapeut Blockaden, Verklebungen oder sonstige Störungen und versucht, diese durch gezielte Berührungstechniken (Druck, Griff oder Zug) zu beheben. Wenn die den Körper buchstäblich „blockierende“ Störung behoben ist, können nun in diesem Bereich des Organismus auch wieder die Selbstheilungskräfte wirken. Mittels Osteopathie werden auch Beschwerden behandelt, die für den Laien scheinbar keinen Zusammenhang zu beispielsweise einem schmerzenden Rücken haben.

Progressive Muskelentspannung

Die Progressive Muskelentspannung (PME) hat das Ziel, durch eine bewusste An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen tiefe Entspannung des Körpers (und der Psyche) zu erreichen: Der Patient richtet unter Anleitung durch den Therapeuten seine Wahrnehmung auf die Arbeit der Muskeln und erreicht dadurch ein besseres Körpergefühl. Das soll zum einen bislang unbewusste Daueranspannungen bestimmter Muskelgruppen verhindern; zum anderen soll der Patient auf diese Weise in die Lage versetzt werden, körperliche Anzeichen von Nervosität bewusst abzubauen. Besonders bewährt hat sich die PME bei Angst- und Spannungszuständen, aber auch bei Stress, Rückenschmerzen und Schlafstörungen.

Phytotherapie

Unter Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde versteht man die Verwendung von Heilpflanzen als Arzneimittel. Kräutermedizin gehört zu den ältesten Formen der Heilkunde.  Dabei spielen neben der wissenschaftlich belegten Wirksamkeit bestimmter Inhaltsstoffe auch Erfahrungswerte und Überlieferungen eine Rolle. Die Einsatzmöglichkeiten sind schier unbegrenzt und reichen von Wundbehandlung über Zahnschmerzen und Beruhigungsmitteln bis zu Menstruationsbeschwerden und Unterstützung bei der Heilung von Knochenbrüchen. Nach dem Motto „Die Dosierung macht das Gift“ ist von Selbstmedikationen allerdings in der Regel abzuraten. Viele Pflanzen und ihre Inhaltsstoffe bilden Grundlage kommerzieller Medikamente oder dienen ihnen als Vorlage. Es wird davon ausgegangen, dass es in existenziell bedrohten Lebensräumen – etwa im Amazonasgebiet – noch Pflanzen gibt, deren heilendes Potenzial den Industrienationen noch gar nicht bekannt ist.

Reiki

Reiki (sprich reeki) bedeutet übersetzt so viel wie „universelle Lebensenergie“. Entwickelt wurde die Technik zu Beginn des vorigen Jahrhunderts von dem Japaner Usui Mikao, der berichtete, das Verfahren nach langer Fastenzeit bei einer Vision erlernt zu haben. Anhänger sind davon überzeugt, die Technik des Reiki sei von Usui Mikao lediglich wiederentdeckt worden und in Wahrheit mehrere tausend Jahre alt.
Einfach gesagt, geht man beim Reiki davon aus, dass allem Lebendigen eine grundlegende Lebensenergie innewohnt. Durch Handauflegen und die Verwendung entsprechender Symbole soll es möglich sein, auf die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen Einfluss zu nehmen. Dahinter steht die Überzeugung, der in Reiki Eingeweihte sei in der Lage, die universelle Lebensenergie zu kanalisieren und dadurch anderen Lebewesen zu helfen.
Es gibt vier Einweihungsgrade, wobei der vierte Grad dazu befähigt, andere Menschen in Reiki „auszubilden“.

Schmerztherapie

Schmerztherapie umfasst grundsätzlich alle Methoden, um Schmerzen zu lindern. In vielen Fällen ist die Minderung des Schmerzreizes Voraussetzung für eine Heilung. Allerdings muss zunächst die Ursache des Schmerzes abgeklärt werden, um mögliche organische Schäden zu vermeiden. Neben Medikamenten kommen in der Schmerztherapie häufig Akupunktur oder Akupressur zum Einsatz; außerdem Techniken wie die Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training aber auch Hypnose. Die Verödung oder das Durchtrennen des für die Schmerzübertragung verantwortlichen Nervs wird im Allgemeinen nur als letztes Mittel angesehen, da der Schmerz an sich einen Hinweis auf – meist körperliche – Probleme gibt, die nicht ignoriert werden sollten. Es gibt auch Schmerzempfindungen, denen keine körperliche Ursache zugrunde liegt. In diesen Fällen wird von einer psychischen Ursache ausgegangen.

Schüßler-Salze

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler entwickelte auf der Grundlage physiologisch-chemischer Vorgänge im menschlichen Körper die Schüßler-Salze.   Nach Dr. Schüßler soll die Zufuhr von zwölf Mineralstoffen (etwa als Tabletten) entscheidende Wirkung auf die Gesunderhaltung beziehungsweise Heilung des menschlichen Körpers haben, indem sie den Mineralstoffhaushalt auf Zellebene reguliert. Die Wirkstoffe werden dabei nach dem Prinzip der homöopathischen Medizin extrem stark verdünnt (potenziert). Es kommen nur solche Stoffe zum Einsatz, die im Körper eine physiologische Funktion erfüllen. Durch die starke Verdünnung sollen die Zellen in der Lage sein, die Inhaltsstoffe direkt zu verwenden.

Suchtberatung

Die Drogenberatung hat verschiedene Zielrichtungen. Einen Schwerpunkt bildet die Vermeidung von Suchterkrankungen, indem über die offensichtlichen und vor allem hintergründigen Gefahren des Drogenkonsums aufgeklärt wird. Gleichzeitig zielt der Therapeut darauf ab, die – in der Regel jungen – Adressaten soweit zu stärken, dass sie aus Überzeugung auf Drogen verzichten; beispielsweise indem verdeutlicht wird, dass Drogen dem Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung diametral gegenüberstehen und sich der Konsument also nicht selbst stärkt, sondern entscheidend schwächt. Wichtig für eine erfolgreiche Drogenberatung ist es, die individuellen Triebmechanismen zu erkennen, die einen Menschen zum Drogenkonsum verleiten. Drogenberatung dient auch dazu, bereits abhängige Menschen auf dem Weg in den (freiwilligen) Entzug zu unterstützen und vor allem ihnen zu helfen, clean zu bleiben.

Shiatsu

Shiatsu ist eine in Japan entwickelte Form der manuellen Therapie, die auf chinesische und japanische Ursprünge zurückgeht. Der Therapeut setzt dabei vor allem Finger und Handballen, aber auch Ellenbogen und Knie ein. Bei der Behandlung geht es zum einen um die Behebung funktioneller Beeinträchtigungen (Verspannungen, Blockaden); zum anderen spielt auch der energetische Aspekt im Shiatsu eine Rolle. Dazu arbeitet der Therapeut vor allem mit den Akupunkten. Das soll den Energiefluss längs der Meridianbahnen des Körpers verbessern beziehungsweise wiederherstellen.   

Sportheilkunde

Bewegungsabläufe, das Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Gelenken, Ausdauer, aber auch die Ernährung und die Wechselwirkungen dieser Komponenten untereinander sind Elemente der Sportheilkunde. Anders als in anderen Bereichen der Medizin steht nicht die Heilung von Krankheiten im Mittelpunkt, sondern die unter sportlichen Gesichtspunkten zu sehende Optimierung des menschlichen Körpers aus sich selbst heraus, also ohne Zugabe verbotener Mittel. Viele Fachtherapeuten beziehen auch die Seele des Sportlers in ihre Arbeit mit ein – dies sowohl, um geistige Blockaden abzubauen, als auch, um beispielsweise nach einer Verletzung Ängste oder Schmerzen mittels Hypnose zu lindern.

TCM - Traditionelle Chinesische Medizin

TCM ist die Abkürzung für „Traditionelle Chinesische Medizin. Die TCM umfasst Heilmethoden, die sich in China vor mehr als 2000 Jahren entwickelt haben, darunter Akupunktur, spezielle Massagetechniken, aber auch Diäten, spezifische pflanzliche Arzneimittel und Bewegungsübungen wie Qigong. Eine zentrale Rolle nimmt in der TCM das Qi ein, die „Lebenskraft“ oder „Lebensenergie“, die in allen Bereichen des Körpers in einem ausgeglichenen Fließgleichgewicht sein muss, um Krankheiten zu vermeiden.

Trauerbegleitung

Trauerbegleitung erfordert  neben Einfühlungsvermögen vom Therapeuten vor allem auch die Fähigkeit, die unterschiedlichen Arten, in denen Menschen mit ihrer Trauer umgehen, richtig zu erkennen und adäquat zu handeln: Grundsätzlich sind die Phasen der Trauer bei jedem Menschen gleich; sie äußern sich allerdings unterschiedlich. Allgemein gilt, dass Trauer kein passiver Vorgang bleiben darf. Der Trauernde muss sich seinem Verlust stellen und sein Leben mit diesem Verlust aktiv gestalten, um keine dauerhafte seelische Beeinträchtigung zu entwickeln. Dabei kann Trauerbegleitung ausgesprochen hilfreich sein. Zu beachten ist aber, dass Trauer in ihren Ausdrucksformen und der Dauer nicht „normiert“ werden darf; auch muss im Blick behalten werden, dass Trauer grundsätzlich der Weg zur Lösung ist – sie ist nicht das Problem.

Wirbelsäulentherapie

Die Dynamische Wirbelsäulentherapie ist eine Weiterentwicklung der Dorn-Therapie. Dabei geht es im Kern um die schonende Behandlung der Wirbelsäule und des Beckens sowie der Muskulatur. Die Korrektur schiefsitzender Wirbel soll zudem – über die aus der Wirbelsäule austretenden Nervenbahnen - positive Effekte auf beispielsweise die Verdauung oder die Atmung haben. Über die Korrektur des Beckens sollen Beinlängendifferenzen korrigiert werden, was zum einen schmerzlindernd wirkt; zum anderen künftige Fehlstellungen vermeiden soll. Übungen für Zuhause sollen das Erreichte manifestieren.  

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